Bücherei

  

Nach einem – gefühlt – endlosen, grauen Winter ist der Frühling endlich da! Es wird wieder Zeit Liegestuhl und Sonnenschirm aus dem Keller zu holen und die Terrasse herzurichten. Genießen wir die ersten Sonnenstrahlen mit einem guten Buch in der Hand!

Ob Krimi, Roman oder Kinderbuch; wir haben auf jeden Fall den richtigen Lesestoff für Sie. Wir sind jeden Sonntag von 09.00 bis 10.30 Uhr im Dachgeschoß des Gemeindeamtes für Sie da. Kinder bis 14 Jahre lesen gratis! 

 

 

v.l.n.r.: Roswitha Sailer, Büchereileiterin Doris Stoiser-Nestl, Mag. Karin Krenn-Nestl, DI Elisabeth Bandion

(nicht am Bild Manuela Masser)

 

 

NEUES AUS DER BÜCHEREI

 

Stefanie Sargnagel war auf dem Wiener Opernball und jetzt hat sie so einiges zu erzählen: von den Reichen und Schönen, von den reichen Nicht-so-Schönen, von Abendkleid und Walzertraum. Der Blick dieser Autorin ist böse, jedoch nicht gnadenlos, dafür interessiert sie sich zu sehr für die ihr fremden Welten. Und so begibt sie sich geschminkt, geschnürt, zurechtgemacht aufs härteste Parkett der Welt. Eine höchst unterhaltsame Höllenfahrt in die Herzkammer der österreichischen Kultur.

Kaum ist Sandra Mohr aus dem Urlaub zurück, wird in Graz eine tote Joggerin mit durchtrennter Kehle aus der Mur geborgen. Am Einsatzort stellt die LKA-Ermittlerin fest, dass sie die ermordete Hoteldirektorin flüchtig kannte. Kurz darauf wird unter einer nahen Brücke die Leiche eines Obdachlosen mit ähnlichen Verletzungen gefunden. Wurde die Frau beim Joggen zufällig zur Mordzeugin und musste deshalb sterben? Oder war alles ganz anders?

 

Mathilde, eine junge Elsässerin, verliebt sich am Ende des Zweiten Weltkriegs in einen marokkanischen Offizier im Dienst der französischen Armee. Die beiden heiraten und lassen sich in Marokko nieder. Voller Freiheitsdrang hatte sie den Aufbruch in ein neues, unbekanntes Leben gewagt und muss doch bald ernüchternde Erfahrungen machen: den alltäglichen Rassismus in der eine Ehe zwischen einem Araber und einer Französin nicht vorgesehen ist, die patriarchalischen Traditionen der Einheimischen, das Unverständnis des eigenen Mannes. Aber Mathilde gibt nicht auf. Sie kämpft um Anerkennung und ihr Leben im Land der Anderen.